

Arjunas Penance
Dieses Flachrelief Arjunas Penance (Arjunas Buße), dass auch als Herabkunft des Ganges bezeichnet wird ist UNESCO Weltkulturerbe und eines der größten und eindrucksvollsten Reliefs weltweit.
Günnes Tipp

Pancha Rathas
Die Pancha Rathas oder auch Five Rathas sind einer der Hauptanziehungspunkte in Mahabalipuram. Obwohl dieses Areal sehr eindrucksvoll die damalige Kunst und Architektur wieder spiegelt wurde sie nie fertig gestellt und geweiht.
Indien Tag 2 – 20.12.2008
Auf dem Weg von Chennai nach Mahabalipuram
Die Küstengebiete
Weiter geht es mit meiner Reise! Nennt man so was nun einen “Kulturschock” oder einfach nur Anders? Verkehrschaos, Armut, Müll und dazwischen Inderinnen in wunderschönen bunten Saris, mit Blumenschmuck in den Haaren sowie bunt bemalte Lastwägen und Busse, die sich hupend zwischen Ochsenkarren und Kühen den Weg durch die Straßen bahnen. Indien hat viele Gesichter! Eines davon ist auf jeden Fall die Armut und Hilflosigkeit vieler Inder, die mit der modernen Zivilisation nicht zurecht kommen oder einfach im Stich gelassen wurden. So führte uns die East Coast Road in vom Tsunami 2004 verwüstete Küstengebiete. Hier leben sie nun, die Opfer der Tsunamiwelle. Kleine aus Palmenblätter zusammengebaute Häuschen zwischen Palmen, Grabsteinen und offensichtlich verwüsteten Landschaften.
Hin und wieder begenen einen Hilfsprojekte der Indischen Regierung in Form von aus Stein errichteten Häusern. Diese werden von der Bevölkerung anscheinend nicht angenommen. Sei es, dass sie zu weit weg vom Strand liegen oder einfach nicht der Kultur und den Vorstellungen der Fischer entsprechen. Darüber habe ich keine Auskunft, jedoch stehen diese Häuser ganz offensichtlich leer und die Inder ziehen es wohl lieber vor in ihren kleinen Hütten aus Ästen und Plamenblätter wohnen zu bleiben. Auch ausländische Hilfsprojekte sind entlang der Strecke anzutreffen. So entdeckten wir ein Eingangstor zu einem Fischerdorf, welches von den Einheimischen zum Dank an die Tsunamihilfe der Deutschen Regierung aufgestellt wurde. Der Text ist richtig geschrieben, nur mit der Trennung hatten die Inder wohl ihre Probleme! Wörtlich steht hier: “Bunde Sministerium für Wirts Chaftliche Zusammenar beit Und Entwicklung”. Ich sag jetzt mal stellvertretend Danke!

Zum Dank an die Deutsche Regierung – Eingangstor in Devaneri
Von Devaneri waren es nur noch ca. 5 Kilometer bis zum Hotel. Die bisherige Fahrt war sehr kurzweilig, es gab viel zu sehen und zu staunen. Endlich in der kleinen Küstenstadt Mahabalipuram angekommen, ging es den ersten Kilometer entlang der Hauptstraße durch ein sehr belebtes Viertel. Geschäft reihte sich an Geschäft, Rauch, Lärm, Mopeds, Ziegen, Kühe, Hund und jede Menge Menschen verursachten einen Riesen Trubel. Kühn schaffte unser Busfahrer diese Fahrt ohne auch nur einmal in eine brenzlige Situation zu geraten. Geschafft – Wir sind im Hotel angekommen!
Meine erste Amtshandlung war der Bezug meines Zimmers und Geld wechseln. Da das Hotel zwar auch Euros in Rupien wechselte, mir aber ein besserer Kurs in dieser Wechselstube gegenüber versprochen wurde stürmte ich diesen Laden und fand eine lange Schlange an Touristen und Predigern vor. Wie ich schnell fest stellte bot diese Wechselstube den selben Kurs wie mein Hotel. Ich entschloss mich sofort aus der Schlange wieder auszubrechen und mein Geld im Hotel zu wechseln. Der Kurs an diesem Tag – nein, ich muss sagen zu diesem Zeitpunkt – betrug 64 Rupien für einen Euro. Innerhalb der nächsten zwei Stunde verschlechterte sich der Kurs von 64 auf 62 Rupien, was mich aber dann nicht weiter störte da ich ja schon genug Geld für die nächsten Wochen gewechselt hatte.
- Ankunft in Indien
- Erste Eindrücke
- Küstengebiete
- Erkundungsgang in Mahabalipuram
- Ein Spiel für Groß und Klein




