Deutschlandtour Tag 2 - 15.09.2007

Von Bamberg über Bergisch Gladbach nach Köln

Die Fahrt zu meinem nächsten Ziel startete sehr zeitig. Nach einem sehr ausführlichen und leckeren Frühstück setzte ich meine Reise in Richtung Bergisch Gladbach und Köln durch eine wunderschöne deutsche Landschaft fort.

A3 MainFrankenPark in Dettelbach

Von der Autobahn A3 aus ist der Mainfrankenpark gut zu erkennen. Einfach dem "Ei", das eigentlich ein 3D Kino ist folgen und schon seit ihr da. So erging es mir jedenfalls, als ich auf der Autobahn von Bamberg in Richtung Würzburg unterwegs war. Dieses von mir so bezeichnete "Ei" machte mich neugierig was da wohl dahinter steckt.

Im Gewerbepark angekommen, gibt es erstmal viel fürs Auge. Das 3D Kino als Blickfang, Bunte und ausgefallene Gebäude, einen Ferrari Händler mit eigener Rennbahn im Gelände und Bäumen, die alle in eine Richtung zeigen. Seid ihr also mal auf der Durchreise, so empfehle ich euch einen kurzen Abstecher in diesen Gewerbepark und eine kleine Tour. Das lohnt sich und dauert nicht sehr lange - wirklich tolle Gebäude.

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Das Kino-Ei in Dettelbach

Autobahnkreuz Biebelried auf die A3 in Richtung Frankfurt und dann bei der Anschlussstelle Rottendorf (72) runter. Dann Richtung Dettelbach - aber ist eigentlich nicht zu übersehen.

Autobahnrastplatz Würzburg Nord

Diesen Rasthof wollte ich mir auf meiner Reise keinesfalls entgehen lassen. Von weitem ist er ein Rasthof wie viele Andere, doch ist man an ihm vorbei gefahren stinkt es einem. Hier befindet sich nämlich der schöne Ausblick von oben herab über Würzburg. Dafür wurde extra eine Mauer an den Hang gebaut mit Fernrohr. Bei klarem Wetter erschließt sich das komplette Umland, das Maintal.

Essen könnt ihr hier bei fränkischer Küche, Tanken bei Aral und am Aussichtsturm genießt ihr eure Pause und schaltet ab vom Stress der Autobahn. Der Abstecher hierher muss sein, besonders jetzt wo ihr wisst wie schön der Ausblick dort ist. Ich fahr hier immer wieder gerne runter.

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Ein kleines Kustwerk am Rastplatz Würzburg Nord

Bevor ich es vergesse: Als weitere Besonderheit gibt es hier einen beschilderten Rundweg. Hier habt ihr die Wahl zwischen einer kurzen Variante, im Blickfeld des Rasthofes und einer längeren Variante. Das ganze nennt sich Weinwanderweg und führt durch die nahegelegenen Weinberge.

Zum Altenberger Dom

Am Nachmittag nach einer kurzen Begrüßung schleppte mich Lucie nach Odenthal im Bergischen Land zum Altenberger Dom. Wow, ein wirklich aufregendes Gebäude mitten im Wald. Selbst mir als "Nicht-Christ" gefallen solche Bauwerke und ich male mir dann immer aus, welche Geschichte hinter solch einem Bauwerk steht. Geschichte hat der Dom ja wirklich zu bieten, begann doch der Bau dieser Kirche schon im Jahre 1259 und gehört zum Komplex eines ehemaligen Zisterzienserklosters, dass auch schon im Jahre 1133 gegründet wurde.

Mein erster Eindruck von der sehr gepflegten Anlage war beeindruckend. Ein schöner Platz wurde hier für das christiliche Leben ausgewählt. Im Zuge der Säkularisation wurde jedoch das Kloster 1803 aufgelöst und die Anlage wechselte danach mehrfach seine Besitzer. 1815 beschädigte ein Brand fast das komplette Areal und sogar der Dom wurde stark in Mittleidenschaft gezogen. Durch finanzielle Mittel des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV begann 1834 der Wiederaufbau unter der Voraussetzung, dass die Kirche auch von den evangelischen Christen genutzt werden könne. Seit April 1950 ist diese ehemalige Abtei die eigenständige Ev. Kirchengemeinde Altenberg, die den Altenberger Dom als ihre Gemeindekirche nutzt.

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Ein kleines Kustwerk am Rastplatz Würzburg Nord

Ich kann einen Kurzbesuch des Anwesens wirklich empfehlen. Man muss jetzt nicht extra von weit her anreisen um diesen Dom und die umliegenden Gebäude zu sehen. Jedoch bei einer Reise nahe Odenthal sollte man doch einen kleinen Abstecher hierhin unternehmen und den beeindruckenden Bau mal auf sich wirken lassen.

Unser Treffpunkt in Kölle war das Lannathai. Ein netter kleiner Thailänder mit gutem Service. Ja, der Service war hier echt mal 1a, das Essen war lecker und die können sogar Tofu schmackhaft zubereiten. Hat mir wirklich geschmeckt hier.

Die Inneneinrichtung war sehr gepflegt, es gab auch Plätze an denen man sich auf den Boden setzen konnte (mit Kissen) und irgendwie sah das ganze Restaurant auf seinen zwei Ebenen ein bissl wie ein Edel-Thailänder aus. Die Preise für unser Essen standen dem in nichts nach - das war mein einziger Kritikpunkt hier: Die Preise.

Bilder des 2. Tages




Übersicht Reisebericht:




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