Ich mache es jetzt mal wieder systematisch, meine Bewertung zur 39. QCN in München. Unser monatliches Treffen fand dieses Mal in einer gemütlichen Wirtschaft in Perlach statt mit zwei Stargästen aus Rosenheim.
Das Restaurant:
Kurz zusammengefasst: gemütlich! Wäre die Alte Liebe irgendwo in der Nähe von mir, würde ich dort öfters auftauchen. Man sitzt wie in einer alten Wirtsstube in einer alten eingefahrenen bayerischen Wirtschaft. Viel Holz, richtig viel Holz auch an den Tischen, an den Wänden, am Boden. Die Stühle (übrigens aus Holz) sind teilweise bunt zusammengewürfelt – find ich charmant.
Das Essen:
Ja, es hat geschmeckt. Zwei Knödel mit Schwammerlsoße. Portionsgröße war ausreichend für meinen Hunger. Die Knödel waren a bissl matschig und die Soße hätte etwas dicker/sämiger sein dürfen, somit war es dann gut. Doch nur um das klar zu stellen, kenne bessere Wirtschaften für genau dieses Gericht.
Im Bräustüberl bin ich immer wieder vertreten seit Jahren. Meist unter der Woche, da einfach weniger los ist und man gemütlich den Abend durchratschen kann.
Was ich am Bräustüberl mag, es ist urig! Zwar wurde schon vor langer Zeit renoviert, aber es macht immer noch den Eindruck einer Wirtschaft wie im 19. Jahrhundert. Hohe Decken, Gewölbe, dunkel Holztische, deftiges bayerisches Essen und ein absolut schmackhaftes Bier. Den Wirt, Harry Faul kenn ich noch aus Jugendtagen und aus der Zeit, als er in Mammendorf gekocht hat. Sein Essen war schon immer lecker. Wie man an Feiertagen sehen kann, strömen die Menschen in Massen zum Bräustüberl. Trotz insgesamt über 500 Sitzplätzen, verteilt auf verschiedene Räumlichkeiten wird es hier dann brechend voll.
Auf dieses “Drei Kannen” bin ich durch das Internet aufmerksam geworden. Ich suchte damals einen Treffpunkt zwischen Stuttgart und München, wo beide Parteien so ca. die halbe Wegstrecke fahren sollten. Ab ins Internet und auf die Suche, fertig, los.
Bei Drei Kannen hat mich die Webseite begeistert, denn es sah gemülich aus für einen schönen Nachmittag in Ulm. Also, Treffpunkt stand fest.
Am besagten Tag fuhr ich mit dem Auto nach Ulm, fand auch auf Anhieb die Location und einen Parkplatz hinterm Haus. Da uns das Wetter auch wohlgesonnen war saßen wir im wunderschönen Biergarten. Dieser ist sehr idylisch und einladend im Hof des Brauhauses. Wir verbrachten im Biergarten den kompletten Nachmittag mit Essen, Bier und Kaffee.
Das Brauhaus Drei Kannen behalte ich in guter Erinnerung und werde bei meinem nächsten Besuch in Ulm mal wieder vorbei schauen. Zu empfehlen!
Ganz a griabige Wirtschaft is des Fürstenegger. Die Bedienunga san guad drauf, Ess’n is a ned schlecht und des erinnert mi echt imma a bissl an a oide bayrische Wirtschaft. Do stegan no richtige Disch drin, so aus dickm Hoiz und gscheide Stui. Da Fürstenegger steht für mi für a richtig gscheide Münchner Wirtschaft.
De Leid de drin hockan, san total gmischt. Do finds’d an Studentn genau aso wia an fertigen Krawatt’n-Träga und dazwischen hockan normale Arbeida oder oidare Leid, dene ihre Kinda schau ausm Haus san.
Das Klosterstüberl war heute angesagt, besser noch der Biergarten. Konnte mal wieder feststellen, warum ich da nicht so oft bin und warum es auch nicht einer meiner Lieblingsbiergärten ist.
Also mal von Vorne. Angekommen und gleich einen Platz gefunden. War ja nicht so schwer, denn der Biergarten war noch ziemlich leer. Was mich sofort störte war der Wind, der hier sehr rücksichtslos durch die Bäume und somit auch durch den Biergarten pfeift. Wären mal ein paar Sträucher angebracht. Zuerst dachte ich man hat mich vergessen oder übersehen, dauerte es doch ganz 15 Minuten bis die Bedienung endlich an meinem Tisch war. Übrigens sonst wirklich nett und aufmerksam.
Also Leute, wollt ihr mal einen wirklich gemütlichen und tollen Biergarten sehen. Wollt ihr Stimmung und nette Leute – ja – dann seid ihr hier in Utting genau an der richtigen Adresse. Sowas wie die Alte Villa und deren Biergarten gibts in Bayern wohl nur einmal. Ein Haus mit Geschichte.
Kurz das Wichtigste:
Erbaut im Jahre 1898. 1945 Hauptquartier der Franzosen unter der Leitung des Generals de Gaulle, anschließend besetzten die Amerikaner die Alte Villa. In den 70er Jahren verkauft an den Freistaat Bayern.Einen Ausführlichen Bericht gibt es auf der Webseite!