Liebe Leute, was soll ich euch nur groß erzählen? Gestern war wieder einer dieser absoluten Glückstage, an denen man völlig durch Zufall über eine neue Location stolpert, die einfach nur aus Faulheit besucht wurde. Manchmal ist es wirklich gut, wenn man zu faul zum Fahren ist – das Gute liegt oft so nah!
Bevor ich euch die Location beschreibe, ein paar Worte zum Glücksfall. Eigentlich war an diesem Abend eine völlig andere Location geplant. Nachmittags hatte ich ein Treffen bei einer meiner Kunden. Ich lud auch meine Bekannten dazu ein, um dann gemeinsam von hier aus zum Essen zu gehen. Auf dem Weg zu meiner Kundin lief ich am coco de mer vorbei und wagte einen Blick durch die Fenster. Uiii, sieht echt toll aus da drin – muss ich mal ausporbieren. Später, als meine Bekannten nun eintrafen, sagten sie das gleiche. Vorbei am Fenster, rein geguckt und vielleicht mal ausporbieren. Irgendwie hatte keiner mehr große Lust durch die Stadt zu fahren, und so beschlossen wir spontan einfach mal gleich ins coco zu gehen.
Eine große Soul-Legende hat uns heute verlassen. Hier ein absolut tolles Live-Video, dass zeigt wie Solomon in der Musik aufging. Soul-Legende und Seelsorger Solomon Burke (*22. März 1940 – †10. Oktober 2010) wurde 70 Jahre. Er hinterläßt eine Frau, 21 Kinder und 91 Enkel, weiterhin bleiben unzählige Platten und Songs der Nachwelt erhalten. RIP Solomon Burke
Für mich persönlich war es die Meldung, die mir heute den ganzen Abend versaut hat. Steve Lee, der Sänger der schweizer Band Gotthard ist heute tödlich verunglückt. Steve (*5. August 1963 – †5. Oktober 2010) starb während einer USA-Reise mit dem Motorrad und mehreren Kumpels. Ein LKW, der außer Kontrolle geriet, schleuderte fünf Motorräder durch die Luft, wovon eines den Sänger erfasste. Selbst die schnelle Hilfe seiner Kupels konnte ihn nicht mehr retten, Steve starb noch am Unfallort. Steve Lee (Bürgerlich Stefan Alois Lee) hinterläßt seine Lebensgefährtin Brigitte Voss-Balzarini, seine trauernden Bandkollegen und unzählige Fans weltweit. Ich war übrigens auch ein großer Fan und hab die Band in den 90er Jahren live, mit Backstagepass erleben und kennen lernen dürfen. RIP Steve Lee
Das Restaurant Waldfee ist eine kleine „österreischiche“ Oase in München. Gut versteckt in Schwabing könnte die Waldfee lange Zeit ein Insidertipp sein und bleiben. Doch um das Überleben einer solchen Location zu sichern, benötigen sie Werbung und Gäste. Ich sehe es nun als meine Aufgabe, mal wieder einen Geheimtipp in Sachen Restaurant abzugeben und die ganze Sache etwas zu supporten.
Das Restaurant:
Tja, von Außen ist es noch etwas unscheinbar und wenig spektakulär. Fährt man die Occamstraße entlang, schaut man eher vorbei als hinein. Betritt man jedoch das Restaurant, ist man fast überwältigt von so viel, naja sagen wir mal Farbenpracht und Einfallsreichtum. Nein, das ist keineswegs abfällig gemeint! Man gewöhnt sich schnell an die poppigen Farben an der Wand und irgendwie ist es gar nicht so grell und schrill – es passt einfach gut zusammen und wirkt nicht störend. Absolut witzig ist die Mischung aus Prunk und Pop sowie urtypischen österreischischen Utensilien wie Hirsche und Holz. Genial! Den Damen empfehle ich mal einen kleinen Gang auf die Toilette – ihr werdet überrascht sein!
Jedes Jahr vor der Wiesn immer die gleich Frage: “Was wird der Wiesn Hit in diesem Jahr”.
Also ich weiß es auch nicht und dieses Jahr hab ich noch nicht einmal einen richtigen persönlichen Top-Favoriten. Aber hier stell ich euch mal eine kleine Sammlung vor von Songs, die evtl. auf der Wiesn in den Bierzelten laufen werden. Ja, wenn ich da nochmal genauer drüber nachdenke hab ich doch einen Favoriten!
Hier die Kandidaten
089 – Dieses Jahr gibt’s koan Wiesnhit
Mickie Krause – Ich bin Solo
Keller Steff – Bulldogfahrer
Yolanda Be Cool & Dcup – We No Speak Americano
Black Eyed Peas – I Gotta A Feeling
Lena – Satellite
Gipfelstürmer – Angorakatz
Jürgen Birlinger featuring Bavarian Project – I am from Bavaria
Dieses Jahr wieder eine Zusammenstellung für euch mit den wichtigsten Links zum 177. Oktoberfest vom 18. September bis 04. Oktober 2010. Mit dieser Liste habt ihr alles nötige an der Hand um gut gerüstet die Wiesn unbeschadet und mit viel Spaß zu überstehen.
Ich mache es jetzt mal wieder systematisch, meine Bewertung zur 39. QCN in München. Unser monatliches Treffen fand dieses Mal in einer gemütlichen Wirtschaft in Perlach statt mit zwei Stargästen aus Rosenheim.
Das Restaurant:
Kurz zusammengefasst: gemütlich! Wäre die Alte Liebe irgendwo in der Nähe von mir, würde ich dort öfters auftauchen. Man sitzt wie in einer alten Wirtsstube in einer alten eingefahrenen bayerischen Wirtschaft. Viel Holz, richtig viel Holz auch an den Tischen, an den Wänden, am Boden. Die Stühle (übrigens aus Holz) sind teilweise bunt zusammengewürfelt – find ich charmant.
Das Essen:
Ja, es hat geschmeckt. Zwei Knödel mit Schwammerlsoße. Portionsgröße war ausreichend für meinen Hunger. Die Knödel waren a bissl matschig und die Soße hätte etwas dicker/sämiger sein dürfen, somit war es dann gut. Doch nur um das klar zu stellen, kenne bessere Wirtschaften für genau dieses Gericht.