Nun hab ich sehr lange überlegt was ich zum Jubiläum auf Qype schreiben werde, es handelt sich nämlich um meinen 600. Beitrag in der Bewertungsplattform. Also, meine Entscheidung fiel auf meine Lieblingsbiersorte und meine Lieblingsbrauerei in München.
Kurze Geschichte:
Die Geschichte des Augustiner Bieres beginnt so um das Jahr 1294. Zu dieser Zeit siedelten sich innerhalb der Stadtmauern Münchens Mönche des Augustinerklosters an und legten auf dem Haberfeld in der “Neuhauser Gasse” den Grundstein des Augustiner-Klosters. Ca. um 1320 wurde das Kloster fertiggestellt und man begann kurz darauf auch das erste Bier zu brauen. Als Gründungsjahr der Brauerei gilt offiziell das Jahr 1328, in diesem Jahr wird erstmals urkundlich ein Brauhaus hinter den Klostermauern erwähnt. Bis zur Säkularisierung im Jahre 1803 wurde im Brauhaus fortwährend Bier gebraut, dass anschließend in der hauseigenen Schenke verkauft wurde. Die Mönche hatten das damals seltene Privileg, nicht nur Brau- sondern auch Ausschankrechte zu besitzen. Darüber hinaus war die Brauerei von sämtlichen Steuern befreit, sozusagen als Bonus vom Fürsten für die außerordentliche Qualität des produzierten Bieres.
Der Hammer! Nachdem Günter Grünwald ofmals den Moshammer veräppelt hat, kam Moshammer live ins Studio um sich mit Grünwald zu treffen und zu unterhalten. Man sieht, dass Moshammer auch jede Menge Spaß verstand!
Nun, ich hatte ja beruflich viel mit Zeitarbeitsfirmen zu tun. So lernte ich vor ca. 4 Jahren die Zeitarbeitsfirma Nextime kennen und durfte viele neue Mitarbeiter in meiner damaligen Abteilung begrüßen. Hier gebe ich euch mal meine Erfahrungen an die Hand – sowohl für Arbeiter als auch für Vorgesetzte.
Die Firma Nextime kam in unser Unternehmen, weil sie Preise der Konkurrenz unterbieten konnte. Neue Leiharbeitsfirma, auf einen Versuch kam es an. Die ersten Mitarbeiter im Bereich Lager/Logistik kamen in meine Abteilung so Mitte 2005. Wie sich schnell herausstellte verdienten diese einen wie ich finde frechen Lohn von 6 Euro brutto die Stunde. So, jetzt sollst du diese Mitarbeiter schulen und dafür begeistern so richtig Gas zu geben und sich zu engagieren. Das lief Anfangs auch noch so halbwegs. Nach der ersten Abrechnung, die teilweise unter oder um die 1000 Euro netto lag war die Euphorie schon nicht mehr so groß. Sprüche, wie etwa “Ich arbeite nach meiner Bezahlung entsprechend” machten die Runde. Eigentlich versuchten alle eine Festanstellung zu finden, doch der Arbeitsmarkt im Miesbacher Landkreis gab das nicht her und diese armen Hunde hatten die Wahl zwischen Hartz 4 oder 800-1000 Euro netto im Monat.
30,1260 ist wahrscheinlich die Zahl des Jahres 2008 in der Slowakei. Genau mit diesem Umrechnungskurs wurde die Euroeinführung zum 01. Januar 2009 in der Slowakischen Republik beschlossen. Mit 30,1260 SKK entspricht das neue EUR/SKK Austauschverhältnis exakt dem unteren Ende (+/- 15%) des schon einmal im März 2007 angepassten Paritätskurses, der damals von 38,4550 SKK auf 35,4424 SKK gesenkt wurde. Grund für diese Anpassung war der monatelange Anstieg der Landeswährung, der trotz wiederholter Investitionen seitens der Slowakischen Nationalbank nicht abgesenkt werden konnte. Kurz bevor die zulässige Höchstgrenze für Euroanwärter zu überschreiten drohte, einigten sich EZB und die Finanzminister der Eurozone über die Anpassung des Wechselkurses nach unten. Am 08. Juli 2008 stimmte der Rat der Europäischen Union dem Antrag der Slowakei auf Beitritt zum Eurogebiet zum 01. Januar 2009 zu.
Am Dienstag erhielt ich einen Tipp von einem Arbeitskollegen, dass Abends in Nitra was los sei. Also, nach der Arbeit schnell nach Hause duschen, frische Klamotten und los geht’s.
Das Wetter war super, es war warm und sommerlich. In der Stadtmitte, genau vor dem Nitraner Theater machte die diesjährige “Jednota Summer Tour” am 05.08. halt. Neben Gewinnspielen und allerlei Unfug auf der Bühne waren die Hauptatraktionen 3 Live Bands: “Horkýže Slíže, IMT Smile und Lavagance”. Hier in der Slowakei übrigens sehr bekannte Live-Bands. Ich persönlich kannte aber vom Namen her nur eine, die ich schon live gesehen hatte.
Donovaly nennt sich ein kleiner Gebirgsort auf ca 850 Metern Höhe. Eigentlich ist dieser Ort inzwischen ein Skigebiet, was mich aber nicht davon abhielt hier auch im Hochsommer einen kleinen Stopp einzulegen. Donovaly liegt am Gebirgssattel an der Hauptverkehrsroute von Banská Bystrica nach Ružomberok. Hier muss jeder vorbei, der diese Route wählt – es gibt keine andere Strecke.
Als ich hier ankam, erwischte ich einen wunderschönen Tag mit viel Sonne und ein paar Schäfchenwolken. In Donovaly bestaunte ich vor allem die Brücke über die Hauptstraße und das Restaurant „Koliba Goral“, dass vor allem durch seine Blockbauweise aus dem Restlichen Gebäuden weit heraus sticht. Vor dem Restaurant befindet sich ein großer kostenloser Parkplatz, auf dem man Nummernschilder aus halb Europa entdeckt. Kein einziges deutsches Nummernschild war zu sehen, dafür Österreicher und Russen sowie die so oft vertretenen Japaner samt Bus. Die Luft hier oben ist eine wahre Freude. Tief durchatmen und dann die Wanderschuhe gepackt und ab auf einem der vielen Wanderwege rund um Donovaly. In der Nähe der Touristeninformation bietet einen große Umgebungskarte genügend Anregungen für Ausflüge. Strecken mit Sehenswürdigkeiten und Zeitangabe eines Fußmarsches. Ein Stück weiter unten bietet das Gebiet eine Sommerrodelbahn (die gerade im Bau war), Lifte die auf die Bergkuppen führen oder einen Mountenbikeverleih für die Harten unter Euch. Im Winter bieten 11 km Skipisten, 25 km Rennstrecke für Schlittenhunderennen, Skilifte, Sessellifte und allerlei Bar-, Restaurant- und Hotelbetriebe genug Spaß in der Winterzeit. Von den Preisen, so hab ich mir sagen lassen, ist es etwas teurer als z.B. in Österreich. Aber das wäre doch mal ein Abwechslung, oder?