

Sara Tavares - Xinti
Das dritte Werk der portugisischen Sängerin und Gitarristin mit Wurzeln in den Cap Verden besticht für mich vor allem als Gesamtwerk. Sämtliche auf dem Album vertretenen Tracks lassen sich wunderbar hören, streßfrei Musik bis in den letzten Tackt genießen.

Niyaz
von Niyaz
Release:
30. Mai 2005
Label:
Six Degree (Indigo)
Meine Wertung:
Absolut hörbar (4,5/5)
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Kurzinfo:
Niyaz nennt sich das Debütalbum der iranischen Musikgruppe Niyaz, einem akustischen Elektronik-Projekt mit Wurzeln in der Sufi-Musik. Die Klänge, der Sound, die Instrumente und die nicht zuletzt sehr eindrucksvolle Stimme der charismatischen Sängerin Azam Ali schaffen ein Gesamtwerk aus Tradition und Moderne, traditioneller persischen Musik gepaart mit elektronischen Trance-Sounds. Die Texte, inspiriert von Mystik alter traditioneller Sufi-Musik und Gedichten, geschrieben in Urdu oder Farsi, welche in großen Teilen Pakistans und Indiens gesprochen wird. Aus diesen Sprachen stammt auch der Bandname und Titel dieses Albums „Niyaz“, was in beiden Sprachen „Sehnsucht“ bedeutet.
Die Mitglieder der Gruppe: DJ und Produzenten Carmen Rizzo (2x für dem Grammy nominiert) sowie die beiden Exil-Iraner Azam Ali (Sängerin der Gruppe Vas) und Loga Ramin Torkian (ehemals Axiom Of Choice).
Mehr Infos zur Band: www.welt-musik.net
Resümee:
Wie soll man diese Scheibe mit ein paar wenigen Worten wohl am Besten beschreiben? Ich versuche es mit folgenden Worten: Quadratisch, praktisch, gut! Der Sound trägt einen hinfort in eine Zeit und an Orte des alten Persiens, die Stimme der Sängerin Azam Ali tut ihr übriges um einen aus dem Alltag zu entführen. Transportiert in die heutige Zeit, keinesfalls altbacken sind alle Titel hörbar und verzaubern die Ohren. Reinhören, kaufen, lieben!
Anspieltipps:
02: Nahan “The Hidden”
04: The Hunt
09: Dilruba
1: Ghazal (5:39)
2: Nahan “The Hidden” (5:10)
3: Allahi Allah (5:09)
4: The Hunt (4:31)
5: Dunya (5:33)
6: In The Shadow Of Life (4:05)
7: Arezou (3:12)
8: Golzar (4:59)
9: Dilruba (6:47)
10: Minara (6:15)

Putumayo Presents: Acoustic Arabia
Dieser Sampler von Putumayo World Music passt wohl eher in die weltweit seit Jahren gefragte Lounge-Ecke. Es ist nicht wirklich eine reine traditionelle arabische Musik, aber ist trotzdem stark geprägt von deren Einflüssen. Für mich sind die Songs dieser Scheibe guter und absolut hörbarer arabischer Dance-Pop.
